Narkose - ambulantes Operationszentrum im CRC Regensburg

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Narkose

Die Narkose
In der Regel erfolgen unsere Eingriffe in Allgemeinanästhesie ("Vollnarkose"). Sollte seitens Ihres Operateurs ein anderes Verfahren üblich sein, so werden wir sie hierüber im persönlichen Gespräch informieren.
In der Narkose werden Bewußtsein und Schmerzempfinden zuverlässig ausgeschaltet. Der Patient befindet sich in einem schlafähnlichen Zustand. Meist wird zum Einleiten dieses Schlafs ein Narkosemittel in eine Vene eingespritzt.
Bei längerdauernden Eigriffen wird die Einspritzung wiederholt oder es werden gasförmige Narkosemittel und Sauerstoff verabreicht. Dies kann über eine Maske, die auf Mund und Nase aufliegt, oder über einen Beatmungsschlauch (Tubus), der auf dem Kehlkopf aufliegt (Kehlkopfmaske) oder in die Luftröhre eingeführt wird (Intubation) erfolgen, nachdem der Patient eingeschlafen ist.
Mögliche Nebenwirkungen und Risiken der Narkose
Blutergüsse, stärkere Blutungen und Infektionen im Bereich der Einstichstelle (z.B. Spritzenabszesse, Absterben von Gewebe), die einer operativen Versorgung bedürfen, sind selten. Extrem selten können Infektionen zu einer allgemeinen Blutvergiftung (Sepsis) führen.
Vorübergehende oder bleibende Nervenschäden (z.B. Missempfindungen, Berührungsempfindlichkeit) sind selten, bleibende Lähmungen nach Nervenverletzung, nach Blutergüssen oder nach schwerwiegenden Entzündungen extrem selten. Lähmungen an Armen oder Beinen durch Druck oder Zerrung während der Narkose lassen sich trotz sorgfältiger Kontrolle der Lagerung nicht absolut sicher ausschließen. Sie bilden sich meist innerhalb weniger Monate zurück.
Unerwünschte Nebenwirkungen von Betäubungs- und Schmerzmitteln oder anderen Medikamenten (z.B. Juckreiz, Übelkeit) können vor allem bei Überempfindlichkeit (Allergie) und Vorerkrankungen auftreten, nach denen wir im Vorgespräch fragen. Seltener kann es zu Kreislaufreaktionen ( z.B. Blutdruckabfall, Atembeschwerden, Verlangsamung des Herzschlags) kommen, die sich meist schnell beheben lassen.
Schwerwiegende Unverträglichkeitsreaktionen und andere lebensbedrohliche Komplikationen, z.B. Herz- Kreislauf- bzw. Atemstillstand, Verschluss von Blutgefäßen (Embolie) durch verschleppte Blutgerinnsel (Thromben), sind bei allen Betäubungsverfahren äußerst selten, selbst bei Patienten in hohem Lebensalter, in schlechtem Allgemeinzustand und mit Begleiterkrankungen. Auf Zehntausende von Eingriffen ereignet sich statistisch nur ein schwerer Anästhesiezwischenfall.
Übelkeit und Erbrechen sind dank moderner Medikamente selten geworden, lebensbedrohliche Zwischenfälle durch Einatmen von Erbrochenem sehr selten. Selten kommt es zu einem krampfartigen Verschluß der Luftwege, der sich in aller Regel beherrschen läßt.
Äußerst selten steigt die Körpertemperatur infolge einer massiven Stoffwechselentgleisung extrem an (maligne Hyperthermie)
Die Intubation/ Anwendung der Kehlkopfmaske kann vorübergehend Schluckbeschwerden und Heiserkeit verursachen. Sehr selten sind Verletzungen im Bereich von Rachen, Kehlkopf und Luftröhre sowie Stimmbandschädigungen mit bleibenden Stimmstörungen (Heiserkeit) und Atemnot. Zahnschäden sind insbesondere bei lockeren Zähnen möglich.


 
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